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Verkaufskosten – Ratgeber auf NAVIMO

Kosten1 Min. LesezeitAktualisiert: August 2026

Verkaufskosten

Kurz erklärt

Zu den Verkaufskosten einer Immobilie in der Schweiz zählen Maklerprovision, Notariats- und Grundbuchkosten, die Grundstückgewinnsteuer auf dem Gewinn und je nach Situation eine Vorfälligkeitsentschädigung. Zusammen bestimmen sie den Nettoerlös, also den Betrag, der nach Abzug aller Kosten bleibt.

Die wichtigsten Kostenblöcke

Den grössten Posten bildet häufig die Maklerprovision, gefolgt von einer allfälligen Grundstückgewinnsteuer. Notariats- und Grundbuchkosten fallen für die Beurkundung und den Eintrag an.

Wird eine Festhypothek vor Ablauf aufgelöst, kann die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Deren Höhe hängt von Restlaufzeit und Zinsdifferenz ab.

Wer trägt welche Kosten

Wie Notariats-, Grundbuch- und Steuerkosten zwischen Käufer und Verkäufer verteilt werden, ist kantonal unterschiedlich geregelt und teilweise Verhandlungssache. Die Grundstückgewinnsteuer trägt grundsätzlich die verkaufende Partei, da sie den Gewinn erzielt.

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Vom Verkaufspreis zum Nettoerlös

Entscheidend ist am Ende nicht der Verkaufspreis, sondern der Nettoerlös. Erst nach Abzug von Restschuld, Provision, Gebühren und Steuern zeigt sich, welcher Betrag Ihnen bleibt.

Die Rechner von NAVIMO helfen, diese Posten transparent zu machen und verschiedene Szenarien durchzuspielen.

Wie sich Kosten beeinflussen lassen

Einige Kostenblöcke sind gestaltbar. Die Maklerprovision etwa hängt von der Vereinbarung ab; ein Vergleich mehrerer Anbieter nach Kosten und Leistung lohnt sich. Massgeblich ist dabei nicht allein der tiefste Satz, sondern das Verhältnis von Preis und erbrachter Leistung.

Die Grundstückgewinnsteuer richtet sich nach dem erzielten Gewinn und der Besitzdauer. Wertsteigernde Investitionen und bestimmte mit dem Verkauf verbundene Aufwände können je nach Kanton anrechenbar sein und die Steuerlast senken.

Bei der Hypothek lohnt ein früher Blick auf Laufzeit und Konditionen. Wird eine Festhypothek vorzeitig aufgelöst, kann eine Vorfälligkeitsentschädigung anfallen – wer den Verkauf plant, sollte diesen Punkt rechtzeitig mit der Bank besprechen.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die gesamten Verkaufskosten?

Das hängt von Verkaufspreis, Provision, Kanton und Steuersituation ab. Am aussagekräftigsten ist eine individuelle Berechnung von Verkaufskosten und Nettoerlös.

Kann ich Verkaufskosten steuerlich berücksichtigen?

Bestimmte mit dem Verkauf verbundene Aufwände können bei der Grundstückgewinnsteuer anrechenbar sein. Die Regeln sind kantonal unterschiedlich; im Zweifel lohnt sich fachlicher Rat.

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