Maklervergleich Makler-Login →
Sprache

Bewertung1 Min. LesezeitAktualisiert: August 2026

Ertragswert

Ertragswert – Ratgeber auf NAVIMO

Kurz erklärt

Der Ertragswert bewertet eine Immobilie nach den Erträgen, die sie erwirtschaftet. Die nachhaltig erzielbaren Mieteinnahmen werden kapitalisiert – also mit einem Zinssatz in einen Wert umgerechnet. Für Renditeobjekte wie Mehrfamilienhäuser ist der Ertragswert die massgebliche Methode.

Das Prinzip Ertragswert

Beim Ertragswert steht der finanzielle Nutzen im Vordergrund: Wie viel Ertrag wirft die Immobilie nachhaltig ab? Dieser Ertrag wird kapitalisiert.

Je höher die nachhaltigen Einnahmen und je tiefer der Kapitalisierungssatz, desto höher der Wert.

Für welche Objekte er zählt

Der Ertragswert ist massgeblich für vermietete Objekte und Renditeliegenschaften wie Mehrfamilienhäuser oder Gewerbeimmobilien.

Was den Ertragswert beeinflusst

Neben der Miethöhe wirken Leerstandsrisiko, Unterhaltskosten und der Zustand auf den nachhaltigen Ertrag – und damit auf den Wert.

Ertragswert und andere Methoden

Bei selbstgenutzten Wohnobjekten ist die hedonische Methode üblicher. Für Renditeobjekte kombiniert man Ertragswert und Vergleichswert.

Häufige Fragen

Für welche Immobilien gilt der Ertragswert?

Vor allem für vermietete Rendite- und Gewerbeobjekte wie Mehrfamilienhäuser.

Was ist der Kapitalisierungssatz?

Der Zinssatz, mit dem die Erträge in einen Wert umgerechnet werden. Er spiegelt Risiko und Marktumfeld.

Zählt bei Renditeobjekten nur der Ertrag?

Er ist zentral, wird aber durch Zustand, Lage und Vergleichswerte ergänzt.

Steigt der Ertragswert bei höheren Mieten?

Ja, sofern die Mieten nachhaltig erzielbar sind. Kurzfristige Übermieten werden bei einer seriösen Bewertung nicht voll angerechnet.

Bereit für den nächsten Schritt?

Ihr nächster Schritt

Ein kurzer, geführter Fragebogen (ca. 2 Minuten) liefert eine erste, regionale Einschätzung Ihres Objekts und ist der Ausgangspunkt für Kosten- und Maklervergleich.

Immobilie bewerten Makler vergleichen