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Renditeliegenschaft – Immobilien-Lexikon auf NAVIMO

Rendite & Vermietung1 Min. LesezeitAktualisiert: August 2026

Was bedeutet Renditeliegenschaft?

Kurz erklärt

Eine Renditeliegenschaft ist eine Immobilie, die primär zur Erzielung von Mieterträgen und nicht zur Eigennutzung gehalten wird. Investoren vergleichen Renditeliegenschaften anhand des Kapitalisierungssatzes und der laufenden Bewirtschaftungskosten, nicht anhand emotionaler Kriterien wie bei Eigenheimen.

Definition

Dazu zählen Mehrfamilienhäuser, gemischt genutzte Liegenschaften und Gewerbeobjekte. Ihr Wert bemisst sich vor allem an nachhaltigem Mietertrag, Lagequalität und Bewirtschaftungskosten - Kennzahlen wie Brutto- und Nettorendite sind zentral für die Kaufentscheidung.

Einordnung

Investoren vergleichen Renditeliegenschaften anhand des Kapitalisierungssatzes und der laufenden Bewirtschaftungskosten, nicht anhand emotionaler Kriterien wie bei Eigenheimen.

Beispiel aus der Praxis

Eine Renditeliegenschaft mit 4% Bruttorendite gilt in vielen Schweizer Kantonen aktuell als attraktiv, sofern die Nebenkosten und der Unterhaltsbedarf im Rahmen bleiben.

Gut zu wissen

Investoren vergleichen Renditeliegenschaften oft anhand des Kapitalisierungssatzes verschiedener Lagen - eine Liegenschaft in einer Grossstadt hat meist einen tieferen Satz (höherer Preis pro Ertragsfranken) als eine vergleichbare Liegenschaft in einer ländlichen Region.

Worauf Sie achten sollten

  • Brutto- und Nettorendite sowie Cashflow gemeinsam betrachten.
  • Bewirtschaftungskosten und Leerstandsrisiko realistisch einkalkulieren.
  • Kapitalisierungssatz mit vergleichbaren Objekten in der Region abgleichen.
  • Kapitalisierungssatz vergleichbarer Objekte in derselben Region einholen.
  • Bewirtschaftungskosten mehrerer Vergleichsobjekte einholen, um realistische Nebenkosten für die eigene Kalkulation abzuleiten.

Häufige Fragen

Was unterscheidet eine Renditeliegenschaft von einem Eigenheim?

Der Fokus liegt auf Mietertrag und Rendite statt auf Eigennutzung und emotionalen Kriterien.

Welche Kennzahlen sind bei Renditeliegenschaften wichtig?

Brutto- und Nettorendite, Cashflow sowie der Kapitalisierungssatz.

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