Vergleichswert
Kurz erklärt
Der Vergleichswert leitet den Wert einer Immobilie direkt aus den Verkaufspreisen ähnlicher Objekte in vergleichbarer Lage ab. Je mehr passende Vergleichsverkäufe vorliegen, desto verlässlicher ist das Ergebnis. Für Wohnungen und Einfamilienhäuser in aktiven Märkten ist der Vergleichswert besonders aussagekräftig.
Das Prinzip Direktvergleich
Der Vergleichswert nutzt reale Verkaufspreise ähnlicher Objekte als Massstab. Ähnlichkeit meint Lage, Grösse, Zustand und Ausstattung.
Die hedonische Bewertung ist eine statistische Ausprägung dieses Vergleichsgedankens über grosse Datenmengen.
Wann er besonders zuverlässig ist
In aktiven Märkten mit vielen vergleichbaren Verkäufen liefert der Vergleichswert sehr marktnahe Ergebnisse.
Fehlen passende Vergleichsobjekte, sinkt die Aussagekraft und andere Methoden gewinnen an Bedeutung.
Grenzen des Vergleichswerts
Bei seltenen oder sehr individuellen Objekten gibt es kaum Vergleichsdaten. Dann sind Sachwert oder Ertragswert die bessere Wahl.
So nutzen Sie ihn
Eine fundierte Bewertung kombiniert Vergleichsdaten mit einer Einschätzung des Zustands. Der Bewertungs-Assistent zeigt den passenden Weg.
Häufige Fragen
Was ist der Vergleichswert?
Der aus Verkaufspreisen ähnlicher Objekte abgeleitete Wert Ihrer Immobilie.
Wann ist er am genauesten?
In aktiven Märkten mit vielen vergleichbaren Verkäufen.
Was, wenn es keine Vergleichsobjekte gibt?
Dann liefern Sachwert oder Ertragswert verlässlichere Ergebnisse.
Wie viele Vergleichsobjekte braucht es?
Je mehr ähnliche, aktuelle Verkäufe vorliegen, desto verlässlicher wird der Wert. Wenige Vergleiche erhöhen die Unsicherheit.