Immobilienmarkt Graubünden
Kaum ein Kanton zeigt so extreme Preisunterschiede wie Graubünden: Zweitwohnungs-Hochburgen wie das Engadin treffen auf eine ruhige Verwaltungsstadt wie Chur. Kantonsweit stiegen laut Graubündner Kantonalbank (GKB) die Preise für Wohneigentum zuletzt um 3,8 Prozent, bei einer Leerwohnungsziffer von nur 0,6 Prozent – in Chur, Davos oder Pontresina sogar unter 0,25 Prozent.
NAVIMO-Index
Verkäufermarkt
Sehr tiefe Leerwohnungsziffer bei kantonsweit steigenden Preisen – in Chur, Davos und Pontresina liegt sie sogar unter 0,25 Prozent.
Schweiz: +3,6 %
regionaler Spitzenwert
unter 0,25 % in Chur/Davos/Pontresina
Herbst 2025
kantonsweit, GKB
Stand August 2026
Preisentwicklung im Vergleich (letzte 12 Monate)
Veränderung gegenüber Vorjahresquartal, in Prozent.
Quellen: GKB Immobilienbarometer · NAVIMO-Marktdaten
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Immobilie bewertenMarktübersicht: knappes Angebot, steigende Preise
Graubünden ist der flächenmässig grösste Kanton der Schweiz, aber der Immobilienmarkt ist alles andere als einheitlich: Er reicht von der Verwaltungsstadt Chur über Zweitwohnungs-Hochburgen wie das Engadin bis zu ländlichen Tälern wie der Surselva.
Kantonsweit lag die Leerwohnungsziffer im Herbst 2025 bei nur 0,6 Prozent – deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt von 1,0 Prozent. In einzelnen Gemeinden wie Chur, Davos oder Pontresina lag sie sogar unter 0,25 Prozent (Quelle: GKB Immobilienbarometer, Herbst 2025).
Aktuelle Entwicklung
Gemäss GKB-Medienmitteilung vom Juni 2026 sind die Preise für Wohneigentum im Kanton Graubünden innerhalb eines Jahres um 3,8 Prozent gestiegen – etwas stärker als der Schweizer Durchschnitt von 3,6 Prozent. Die Region Landquart verzeichnete mit +5,2 Prozent das stärkste Wachstum, während Albula (+1,9%), Prättigau/Davos (+2,7%), Bernina (+3,0%) und Plessur (+3,1%) unterdurchschnittlich zulegten.
Preisniveau im kantonalen Vergleich
Ein vergleichbares Einfamilienhaus kostet in Chur, Klosters oder Davos zwischen 1,7 und 1,8 Millionen Franken, in den gefragtesten Lagen deutlich über 2 Millionen. Eine typische Eigentumswohnung mit rund 110 Quadratmetern, Balkon/Terrasse und Parkplatz wird kantonsweit für rund 950'000 Franken gehandelt (Quelle: GKB, Juni 2026).
Woher die Zahlen stammen
Die Kennzahlen dieser Seite stammen aus dem GKB Immobilienbarometer der Graubündner Kantonalbank (Ausgabe Herbst 2025) sowie der Medienmitteilung "Bündner Immobilienmarkt bleibt angespannt: Preise steigen weiter" (Juni 2026). Die GKB gliedert den Kanton für ihre Analyse in elf eigene Bankregionen, die nicht deckungsgleich mit den NAVIMO-Regionen sind – NAVIMO ordnet Zahlen nur dort einer eigenen Region zu, wo die Übereinstimmung eindeutig ist.
Häufige Fragen
Ist aktuell ein guter Zeitpunkt, um eine Immobilie in Graubünden zu verkaufen?
Kaum ein Kanton zeigt so extreme Preisunterschiede wie Graubünden: Zweitwohnungs-Hochburgen wie das Engadin treffen auf eine ruhige Verwaltungsstadt wie Chur. Kantonsweit stiegen laut Graubündner Kantonalbank (GKB) die Preise für Wohneigentum zuletzt um 3,8 Prozent, bei einer Leerwohnungsziffer von nur 0,6 Prozent – in Chur, Davos oder Pontresina sogar unter 0,25 Prozent.
Wie wirkt sich die aktuelle Preisentwicklung in Graubünden auf meinen Verkaufserlös aus?
Wohneigentum verteuerte sich laut GKB innerhalb eines Jahres um 3,8 Prozent – etwas stärker als der Schweizer Durchschnitt von 3,6 Prozent.
Wie knapp ist das Angebot in Graubünden?
Sehr knapp: Die Leerwohnungsziffer lag im Herbst 2025 bei 0,6 Prozent, in Chur, Davos oder Pontresina sogar unter 0,25 Prozent.
Woher stammen die Zahlen auf dieser Seite?
Aus dem GKB Immobilienbarometer der Graubündner Kantonalbank (Herbst 2025) und deren Medienmitteilung vom Juni 2026.
Wie finde ich heraus, was meine Immobilie in Graubünden wert ist?
Ein kurzer, kostenloser Bewertungs-Fragebogen liefert eine erste, marktnahe Einschätzung – Basis dafür sind unter anderem die hier genannten Marktkennzahlen.
Graubünden auf einen Blick
Quelle: BFS via Wikipedia Kantone der Schweiz, Stand 30.09.2025.


