Alleinauftrag
Kurz erklärt
Ein Alleinauftrag überträgt den Verkauf für eine bestimmte Zeit einem einzigen Makler. Der Vorteil ist ein klar verantwortlicher Ansprechpartner, der bereit ist, in die Vermarktung zu investieren. Der Nachteil ist die Bindung an einen Anbieter. Sinnvoll ist der Alleinauftrag, wenn Sie einen überzeugenden Makler gefunden haben.
Was ein Alleinauftrag bedeutet
Beim Alleinauftrag beauftragen Sie für eine vereinbarte Dauer genau einen Makler mit dem Verkauf. Andere Makler sind in dieser Zeit nicht beteiligt.
Weil der Makler den Auftrag sicher hat, ist er meist bereit, stärker in Fotos, Exposé und Vermarktung zu investieren.
Vorteile und Nachteile
Vorteil ist ein klar verantwortlicher Ansprechpartner und eine fokussierte Vermarktung. Nachteil ist die zeitliche Bindung an einen einzigen Anbieter.
Eine begrenzte Laufzeit mit fairer Kündigungsregel mildert diesen Nachteil.
Wann er sinnvoll ist
Der Alleinauftrag ist sinnvoll, wenn Sie einen Makler gefunden haben, der Sie mit Marktkenntnis, Konzept und Konditionen überzeugt. Ein vorheriger Vergleich lohnt sich deshalb besonders.
Fair gestalten mit klaren Regeln
Damit die Bindung nicht zum Nachteil wird, sollten Sie den Alleinauftrag mit klaren Rahmenbedingungen versehen. Eine begrenzte Laufzeit gibt dem Makler genug Zeit für eine engagierte Vermarktung und Ihnen die Sicherheit, sich bei Unzufriedenheit neu zu orientieren.
Sinnvoll ist zudem, konkrete Erwartungen an die Vermarktung festzuhalten – etwa zu Fotos, Exposé und den genutzten Kanälen. So wird nachvollziehbar, welche Leistung Sie für die Provision erhalten.
Ein vorab geführter Vergleich mehrerer Makler stellt sicher, dass Sie sich für den Alleinauftrag auch tatsächlich den passenden Partner aussuchen.
Häufige Fragen
Wie lange sollte ein Alleinauftrag dauern?
Eine begrenzte Laufzeit ist üblich und für Eigentümer vorteilhaft, weil sie den Makler zu zügiger, engagierter Vermarktung motiviert.
Kann ich beim Alleinauftrag selbst einen Käufer bringen?
Ob ein Eigenverkauf zusätzlich möglich ist, hängt von der konkreten Vertragsformulierung ab. Klären Sie diesen Punkt vor der Unterschrift.