Verkauf1 Min. LesezeitAktualisiert: August 2026
Haus verkaufen
Kurz erklärt
Beim Hausverkauf in der Schweiz bestimmen Lage, Zustand und Grundstück den Wert. Nach der Bewertung folgen Unterlagen, Vermarktung, Besichtigungen und Verhandlung bis zur notariellen Beurkundung. Wichtig sind eine realistische Preisstrategie und vollständige Dokumente zu Baujahr, Renovationen und Energiezustand.
Was den Wert eines Hauses bestimmt
Bei Einfamilienhäusern zählen Lage, Grundstücksgrösse, Bausubstanz, Ausbaustandard und der Renovationsstau. Zwei äusserlich ähnliche Häuser können sich im Wert deutlich unterscheiden, wenn Zustand und Lage auseinandergehen.
Ein energetisch sanierter Bau mit gepflegtem Umschwung erzielt in der Regel einen höheren Preis als ein vergleichbares Objekt mit aufgeschobenem Unterhalt.
Ablauf beim Hausverkauf
Nach einer fundierten Bewertung werden die Unterlagen zusammengestellt und das Haus für die Vermarktung vorbereitet. Aussagekräftige Fotos und ein sauberes Exposé sind entscheidend für den ersten Eindruck.
Auf die Besichtigungen folgt die Verhandlung mit ernsthaften Interessenten. Steht der Käufer und ist die Finanzierung gesichert, wird der Vertrag beim Notariat beurkundet.
Kosten und Steuern
Beim Verkauf fallen typischerweise Maklerprovision, Notariats- und Grundbuchkosten sowie die Grundstückgewinnsteuer an. Bei vorzeitiger Auflösung der Hypothek kann eine Vorfälligkeitsentschädigung hinzukommen.
Mit den Rechnern von NAVIMO lassen sich Verkaufskosten und Nettoerlös überschlägig ermitteln, bevor Sie in den Verkauf starten.
Aussenbereich und erster Eindruck
Bei einem Haus entscheidet oft der erste Eindruck von aussen. Ein gepflegter Vorgarten, ein aufgeräumter Eingang und eine intakte Fassade schaffen Vertrauen, bevor Interessenten überhaupt eintreten. Kleine Massnahmen wie Rasen mähen, Unkraut entfernen oder die Haustür auffrischen wirken erfahrungsgemäss stark.
Im Innern helfen Ordnung, gutes Licht und eine neutrale Einrichtung, damit sich möglichst viele Interessenten das Haus als ihr künftiges Zuhause vorstellen können. Persönliche Gegenstände treten dabei besser in den Hintergrund.
Dokumentieren Sie durchgeführte Sanierungen und Unterhaltsarbeiten. Ein nachvollziehbarer Unterhalt signalisiert Käufern, dass das Haus sorgfältig gepflegt wurde, und erleichtert die Preisverhandlung.
Häufige Fragen
Welche Unterlagen brauche ich für den Hausverkauf?
Üblich sind Grundbuchauszug, Grundrisse, Angaben zu Baujahr und Renovationen, Versicherungsnachweise und Unterlagen zur Energie- und Heizsituation.
Soll ich vor dem Verkauf renovieren?
Kleinere Auffrischungen können den Eindruck verbessern. Grössere Sanierungen lohnen sich nur, wenn sie den erzielbaren Preis deutlich erhöhen – das sollte vorher abgeschätzt werden.