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Schuldbrief – Immobilien-Lexikon auf NAVIMO

Recht, Notariat & Grundbuch1 Min. LesezeitAktualisiert: August 2026

Was bedeutet Schuldbrief?

Kurz erklärt

Der Schuldbrief ist ein im Grundbuch eingetragenes Grundpfandrecht, das eine Hypothekarschuld auf der Liegenschaft sichert. Schuldbriefe existieren als Register- oder Papier-Schuldbrief; der Registerschuldbrief wird heute meist bevorzugt, da er ohne physisches Wertpapier auskommt und die Verwaltung vereinfacht.

Definition

Er dient der Bank als Sicherheit für den gewährten Hypothekarkredit und wird bei der Kreditvergabe errichtet. Beim Verkauf einer Immobilie kann ein bestehender Schuldbrief gelöscht, an eine neue Bank übertragen oder vom Käufer übernommen werden.

Einordnung

Schuldbriefe existieren als Register- oder Papier-Schuldbrief; der Registerschuldbrief wird heute meist bevorzugt, da er ohne physisches Wertpapier auskommt und die Verwaltung vereinfacht.

Beispiel aus der Praxis

Beim Hausverkauf übernimmt die neue Bank des Käufers den bestehenden Schuldbrief, statt einen neuen zu errichten - das spart Notariats- und Grundbuchgebühren.

Gut zu wissen

Ein Schuldbrief kann auch losgelöst von der ursprünglichen Hypothek übertragen oder als Sicherheit für einen anderen Kredit eingesetzt werden - er ist rechtlich unabhängig vom konkreten Kreditverhältnis, das ihn einst begründet hat.

Worauf Sie achten sollten

  • Registerschuldbrief bevorzugen - einfacher zu verwalten als Papier-Schuldbrief.
  • Vor Verkauf klären, ob die neue Bank den Schuldbrief übernehmen kann.
  • Grundbuchgebühren für Übertragung oder Neuerrichtung einplanen.

Häufige Fragen

Muss beim Verkauf immer ein neuer Schuldbrief erstellt werden?

Nein, ein bestehender Schuldbrief kann oft übernommen oder übertragen werden, was Kosten spart.

Was kostet die Errichtung eines Schuldbriefs?

Die Kosten variieren je Kanton und Betrag und umfassen Notariats- und Grundbuchgebühren.

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