Was bedeutet Festhypothek?
Kurz erklärt
Bei der Festhypothek wird der Zinssatz für die gesamte vereinbarte Laufzeit im Voraus fixiert. Wer Wert auf Budgetsicherheit legt oder ein steigendes Zinsumfeld erwartet, sichert sich mit einer Festhypothek gegen künftige Zinserhöhungen ab - im Gegenzug entfällt die Chance, von sinkenden Zinsen zu profitieren.
Definition
Laufzeiten reichen typischerweise von zwei bis zehn oder mehr Jahren. Der Vorteil liegt in der vollständigen Planungssicherheit - die monatliche Belastung bleibt über die gesamte Laufzeit gleich, unabhängig von Zinsschwankungen am Markt.
Einordnung
Wer Wert auf Budgetsicherheit legt oder ein steigendes Zinsumfeld erwartet, sichert sich mit einer Festhypothek gegen künftige Zinserhöhungen ab - im Gegenzug entfällt die Chance, von sinkenden Zinsen zu profitieren.
Beispiel aus der Praxis
Eine zehnjährige Festhypothek zu 2.1% garantiert dem Kreditnehmer über die gesamte Laufzeit denselben Zinssatz, auch wenn der Markt in der Zwischenzeit stark schwankt.
Gut zu wissen
Manche Banken bieten gestaffelte Festhypotheken mit mehreren Tranchen unterschiedlicher Laufzeit an - das verteilt das Risiko einer ungünstigen Erneuerung auf mehrere Zeitpunkte, statt alles auf einen Termin zu konzentrieren.
Worauf Sie achten sollten
- Laufzeit an eigenen Finanzierungshorizont und Zinserwartung anpassen.
- Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitigem Verkauf einkalkulieren.
- Verlängerungskonditionen frühzeitig vor Ablauf der Laufzeit verhandeln.
Häufige Fragen
Kann eine Festhypothek vorzeitig aufgelöst werden?
Nur gegen eine oft beträchtliche Vorfälligkeitsentschädigung an die Bank.
Was ist der Hauptvorteil einer Festhypothek?
Volle Zins- und Budgetsicherheit über die gesamte Laufzeit.