Fixpreis-Makler
Kurz erklärt
Ein Fixpreis-Makler verlangt für den Verkauf einen festen Betrag, unabhängig vom erzielten Verkaufspreis. Das schafft Kostentransparenz und kann bei hochpreisigen Objekten günstiger sein als eine prozentuale Provision. Der Nachteil: Der finanzielle Anreiz, einen möglichst hohen Preis zu erzielen, ist geringer. Entscheidend bleibt der gebotene Leistungsumfang.
Wie das Fixpreis-Modell funktioniert
Statt eines Prozentsatzes vom Verkaufspreis zahlen Sie einen vorab vereinbarten festen Betrag. Dieser ist unabhängig davon, ob die Immobilie für mehr oder weniger verkauft wird.
Häufig sind die enthaltenen Leistungen klar definiert; Zusatzleistungen können separat berechnet werden.
Vor- und Nachteile
Vorteil ist die Kostentransparenz: Sie wissen von Anfang an, was der Verkauf kostet. Bei teuren Objekten kann der Fixpreis unter einer prozentualen Provision liegen.
Nachteil ist der schwächere Anreiz, den höchstmöglichen Preis herauszuholen, da das Honorar nicht am Verkaufspreis hängt.
Für wen es sich lohnt
Interessant ist das Modell vor allem bei höherpreisigen Objekten oder wenn Sie viel selbst übernehmen möchten und den Makler gezielt für bestimmte Leistungen buchen.
Worauf Sie achten sollten
Prüfen Sie genau, welche Leistungen im Fixpreis enthalten sind und was extra kostet. Vergleichen Sie das Gesamtpaket mit provisionsbasierten Angeboten, bevor Sie sich entscheiden.
Häufige Fragen
Ist ein Fixpreis-Makler günstiger?
Das hängt vom Objektwert ab. Bei hochpreisigen Immobilien kann ein Fixpreis unter einer prozentualen Provision liegen, bei günstigen Objekten eher nicht.
Hat der Makler beim Fixpreis weniger Anreiz?
Der Anreiz, den höchsten Preis zu erzielen, ist geringer, weil das Honorar nicht vom Verkaufspreis abhängt. Der Leistungsumfang ist deshalb besonders wichtig.