Discount-Makler
Kurz erklärt
Ein Discount-Makler verlangt eine deutlich reduzierte Gebühr, bietet dafür aber meist einen eingeschränkten Leistungsumfang. Das kann passen, wenn Sie Teile des Verkaufs selbst übernehmen. Das Risiko: Wird an Vermarktung oder Betreuung gespart, kann der Verkaufspreis sinken – und die Ersparnis bei der Gebühr wird durch einen tieferen Erlös aufgewogen.
Was Discount-Makler ausmacht
Discount-Makler positionieren sich über den Preis: Sie verlangen eine tiefere Provision oder Gebühr als klassische Anbieter.
Möglich wird das meist durch standardisierte Abläufe und einen reduzierten Leistungsumfang.
Wo gespart wird
Häufig entfallen oder verkleinern sich Leistungen wie individuelle Beratung, aufwändige Vermarktung, professionelle Fotos oder die persönliche Durchführung von Besichtigungen.
Chancen und Risiken
Die Chance ist eine echte Kostenersparnis. Das Risiko: Eine schwächere Vermarktung kann den Verkaufspreis senken. Dann ist der Nettoerlös trotz tieferer Gebühr geringer.
Wann sich ein Discount-Makler eignet
Sinnvoll kann das Modell sein, wenn Ihre Immobilie leicht verkäuflich ist und Sie bereit sind, selbst mitzuwirken. Vergleichen Sie dennoch Leistung und Kosten mit Full-Service-Angeboten.
Häufige Fragen
Lohnt sich ein Discount-Makler?
Wenn die Immobilie leicht verkäuflich ist und Sie mitwirken, kann sich die Ersparnis lohnen. Bei anspruchsvollen Verkäufen überwiegt oft der Wert einer starken Vermarktung.
Worin unterscheidet sich Discount von Fixpreis?
Der Fixpreis-Makler verlangt einen festen Betrag bei definierter Leistung; der Discount-Makler stellt vor allem den tiefen Preis in den Vordergrund, oft mit reduziertem Service.