Immobilienmarkt Solothurn
Der Immobilienmarkt Solothurn zeigt aktuell eine leichte Verkäufer-Tendenz: Der kantonale Baulandpreis stieg von rund 550 Franken pro Quadratmeter (2021) auf rund 620 Franken (2025), Angebotspreise für Wohneigentum legen um rund 3 bis 3,6 Prozent im Jahr zu. Gleichzeitig liegt die Leerwohnungsziffer über dem Schweizer Durchschnitt, was den Markt insgesamt ausgeglichener hält als in vielen Nachbarkantonen.
NAVIMO-Index
Ausgeglichener Markt mit leichter Verkäufer-Tendenz
Steigende Bauland- und Angebotspreise sprechen für Verkäufer, die überdurchschnittliche Leerwohnungsziffer hält den Markt aber insgesamt ausgeglichener als in vielen Nachbarkantonen.
2025
2021–2025
Stand 1. Juni 2025
letzte 12 Monate
Stand August 2026
Quellen: Statistikportal Kanton Solothurn · Bundesamt für Wohnungswesen (BWO)/BFS · NAVIMO-Marktdaten (Angebotspreise, kein amtlicher Transaktionspreis)
Sie möchten den Wert Ihrer Immobilie herausfinden?
Ihr nächster Schritt
Ein kurzer, geführter Fragebogen liefert eine erste Einschätzung des Marktwerts.
Immobilie bewertenMarktsituation im Kanton Solothurn
Solothurn hat keinen eigenen Kantonalbank-Immobilienmarktbericht wie einige Nachbarkantone. Die verfügbaren Kennzahlen zeichnen dennoch ein konsistentes Bild: steigende Bauland- und Angebotspreise bei einer im Schweizer Vergleich überdurchschnittlichen Leerwohnungsziffer – ein Markt, der sich moderat zugunsten der Verkäufer entwickelt, ohne so angespannt zu sein wie in Zürich oder Zentralschweizer Kantonen.
Immobilienpreise Solothurn
Der durchschnittliche Baulandpreis stieg von rund 550 Franken pro Quadratmeter (2021) auf rund 620 Franken (2025) – ein Plus von rund 13 Prozent in vier Jahren. Für Wohneigentum selbst deuten Angebotspreise auf rund 6'000 bis 6'100 Franken pro Quadratmeter hin, mit einer Jahresentwicklung von rund 3 bis 3,6 Prozent.
Als Grund für die Preisdynamik nennt der Kanton anhaltend hohe Nachfrage bei beschränktem Angebot, verstärkt durch die bessere Verkehrsanbindung einzelner Gemeinden.
Regionale Unterschiede
Der Kanton reicht vom pendlerstarken Wasseramt um die Kantonshauptstadt über das Logistikkreuz Gäu-Thal-Thierstein bei Egerkingen bis zum ländlichen Bucheggberg – mit entsprechend unterschiedlichem Preisniveau und Nachfrageprofil zwischen Agglomeration und ländlichen Gemeinden.
Was bedeutet das für Eigentümer?
Die leichte Verkäufer-Tendenz bedeutet: Wer jetzt verkauft, trifft auf ein Umfeld mit steigenden Preisen und solider Nachfrage. Anders als in stark überhitzten Kantonen lohnt sich aber eine realistische, auf Vergleichsobjekten in der eigenen Gemeinde basierende Bewertung – kantonale Durchschnittswerte allein geben das lokale Preisniveau nur grob wieder.
Häufige Fragen
Ist aktuell ein guter Zeitpunkt, um eine Immobilie in Solothurn zu verkaufen?
Der Immobilienmarkt Solothurn zeigt aktuell eine leichte Verkäufer-Tendenz: Der kantonale Baulandpreis stieg von rund 550 Franken pro Quadratmeter (2021) auf rund 620 Franken (2025), Angebotspreise für Wohneigentum legen um rund 3 bis 3,6 Prozent im Jahr zu. Gleichzeitig liegt die Leerwohnungsziffer über dem Schweizer Durchschnitt, was den Markt insgesamt ausgeglichener hält als in vielen Nachbarkantonen.
Wie wirkt sich die aktuelle Preisentwicklung in Solothurn auf meinen Verkaufserlös aus?
Weil keine Kantonalbank oder ein vergleichbares Institut einen öffentlichen Regionalbericht für Solothurn publiziert – NAVIMO zeigt lieber weniger, aber belegte Zahlen.
Wie hat sich der Baulandpreis in Solothurn entwickelt?
Von rund 550 Franken pro Quadratmeter (2021) auf rund 620 Franken (2025) – ein Plus von rund 13 Prozent.
Woher stammen die Zahlen auf dieser Seite?
Aus dem Statistikportal des Kantons Solothurn (Amt für Finanzen/Amt für Raumplanung).
Wie finde ich heraus, was meine Immobilie in Solothurn wert ist?
Ein kurzer, kostenloser Bewertungs-Fragebogen liefert eine erste, marktnahe Einschätzung – Basis dafür sind unter anderem die hier genannten Marktkennzahlen.
Solothurn auf einen Blick
Quelle: BFS via Wikipedia Kantone der Schweiz, Stand 30.09.2025.


