Bieterverfahren
Kurz erklärt
Beim Bieterverfahren wird eine Immobilie zunächst zu einem Startpreis angeboten; interessierte Käufer geben anschliessend innerhalb einer festgelegten Frist Gebote ab. Es eignet sich vor allem für gefragte Objekte mit vielen Interessenten und kann den Marktpreis transparent ermitteln. Anders als bei einer Auktion ist der Verkäufer meist nicht verpflichtet, an den Höchstbietenden zu verkaufen.
Wie das Bieterverfahren abläuft
Die Immobilie wird mit einem Startpreis ausgeschrieben. Nach Besichtigungen geben Interessenten bis zu einer festgelegten Frist ihre Gebote ab.
Der Verkäufer wählt anschliessend aus – nicht zwingend nach dem höchsten Betrag, sondern auch nach Finanzierung und Sicherheit des Abschlusses.
Für welche Objekte es passt
Besonders geeignet ist das Verfahren bei hoher Nachfrage oder wenn sich der Marktwert schwer im Voraus bestimmen lässt.
Vor- und Nachteile
Vorteil ist eine transparente, marktnahe Preisbildung. Nachteil kann sein, dass manche Käufer ein Bieterverfahren meiden; zudem ist es für beide Seiten meist unverbindlich bis zum Abschluss.
Rolle des Maklers
Ein Bieterverfahren will sauber organisiert sein – von der Kommunikation bis zur Auswertung. Ein erfahrener Makler führt es professionell durch.
Häufige Fragen
Ist ein Bieterverfahren dasselbe wie eine Auktion?
Nein. Im Unterschied zur Auktion besteht in der Regel keine Pflicht, an den Höchstbietenden zu verkaufen.
Für welche Immobilien eignet es sich?
Vor allem für stark nachgefragte oder schwer zu bepreisende Objekte.
Muss ich an den Höchstbietenden verkaufen?
In der Regel nicht. Sie können auch Finanzierung und Abschlusssicherheit berücksichtigen.